Schuhgröße Kinder ᐅ Größentabelle, Messanleitung | Kinderschuhe

Schuhgröße Kinder
Schuhgröße Kinder: Wie finden Sie die richtige Kinderschuhgröße? Hier finden Sie Größentabellen für Schuhgrößen für Kinder. Wie messe ich Kinderfüße richtig? Wie internationale Größen umgerechnet werden, das erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Schuhgröße Kinder | Tabelle nach Alter & Fußlänge

Nutzen Sie diese Größentabelle für Kinderschuhe um die richtige Schuhgröße für Ihr Kind zu finden.

AlterSchuhgrößeFußlänge in Zentimetern
Neugeborenes169.7
0 - 6 Monate1710.4
6 - 8 Monate1811
8 - 10 Monate1911.5
10 - 12 Monate2012.3
12 - 15 Monate2113
15 - 18 Monate2213.7
15 - 18 Monate2314.3
18 - 30 Monate2414.9
2 - 3 Jahre2515.5
3 - 4 Jahre2616.2
4 Jahre2716.8
4 - 5 Jahre2817.4
4 - 5 Jahre2918.1
5 - 6 Jahre3018.7
5 - 6 Jahre3119.4
7 - 8 Jahre3220.1
8 - 9 Jahre3320.7
10 Jahre3421.4
ab 10 Jahre3522

Kinderschuhgrößen Umrechnungstabelle EU, US, UK

Mithilfe der nachfolgenden Schuhgrößentabelle für Kinder rechnen Sie deutsche Kinderschuhgrößen (EU) in UK und US um und umgekehrt.

Fußlänge (CM)US GrößeDE/EU GrößeUK Größe
8.30C150
9.11C160.5
102C171.5
10.83C18.52.5
11.64C19.53.5
12.55C214.5
13.36C225.5
14.27C23.56.5
158C257.5
15.99C268.5
16.710C279.5
17.210.5C27.510
17.611C2810.5
1811.5C28.511
18.412C29.511.5
18.812.5C3012
19.313C3112.5
19.713.5C31.513

Alles über Babyschuhgrößen finden sie hier.

Schuhgröße Kinder berechnen

Rechner, um die Schuhgröße Kinder zu berechnen: Tragen Sie die Fußlänge Ihres Kindes in Zentimeter oder Zoll ein. Die Werte ändern Sie, indem Sie in das jeweilige Feld klicken. Eine detaillierte Messanleitung folgt weiter unter im Text.

Das Problem: Wenn Kinder zu kleine Schuhe tragen

Die meisten Kinder werden mit gesunden Füßen geboren. Nur rund ein Drittel hat diese gesunden Füße noch, wenn sie erwachsen werden. Die häufigste Ursache ist das Tragen zu kleiner Schuhe, was zu verkürzten Sehnen, Bändern und Muskeln und zu weiteren Folgeerkrankungen führt.

Kinderfüße brauchen ausreichend Platz. Wissenschaftlichen Studien zufolge tragen rund 50 Prozent der Kinder zu kleine Schuhe – mit verheerenden Folgen nicht nur für die Fußgesundheit. Zu kleine Schuhe sind also keine Ausnahmeerscheinung, sondern ein allgegenwärtiges Problem. Dass Kinder nicht selbst merken, dass Schuhe zu klein sind, dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung: Sie spüren nicht, wenn sie sprichwörtlich „der Schuh drückt“. Grund ist, dass ihr Gewebe noch sehr weich und flexibel ist und sie deshalb im Vergleich zu Erwachsenenfüßen sehr viel weniger empfindlich auf Druck reagieren. Drückt der Schuh vorne, wird ein Kind die Zehen anziehen, ohne dass es Schmerzen bereitet. Wie unempfindlich Kinderfüße sind, merken Sie zum Beispiel daran, dass Kinder manchmal die Schuhe vertauschen, und diese offensichtlich fehlerhafte Passform noch nicht einmal bemerken. Ein Kind hat deshalb auch keine Probleme damit, seinen kleinen Fuß in einen zu engen Schuh zu zwängen.

Zu kleine Schuhe bereiten den im Wachstum befindlichen Kinderfüßen zunächst keine spürbaren Probleme, doch die nachfolgenden Schäden nehmen ihren Lauf. Zu kleine Kinderschuhe verkürzen nicht nur Sehnen, Bänder und Muskeln, sondern können auch zu schiefen Zehen, Krallenzehen und zu Fehlstellungen des Fußes führen. In späteren Jahren können ein Beckenschiefstand, ein innenrotierendes Gangbild, eine insgesamt schlechte Körperhaltung, Wadenprobleme und sogar Kopfschmerzen auftreten. Das sind nur einige der Probleme, die die Folge von zu kleinen Kinderschuhen sein können. Tatsächlich ist der Wachstums- und Reifungsprozess der Füße bei Jungen mit etwa 15 Jahren abgeschlossen, bei Mädchen zwei Jahre früher. Erst dann haben sich die Füße voll entwickelt, sodass ihre Funktionsfähigkeit voll hergestellt ist.

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Warum Kinderfüße in ihrer Entwicklung nicht behindert werden sollten

Wird die Entwicklung von Kinderfüßen in der Wachstumsphase unterbrochen oder gestört, kann sie später nur sehr eingeschränkt oder gar nicht mehr nachgeholt werden. Stütz- und Bewegungsorgane wie die Füße bilden ihre volle Funktionsfähigkeit dadurch aus, dass sie gebraucht werden und in Bewegung sind. Das bedeutet, dass sich die Füße und Beine von Kindern erst dann in der vorgesehenen Position ausrichten, wenn sie sich aufrichten und anfangen zu laufen. Diese Entwicklung ist genetisch vorgegeben, kann aber nur dann funktionieren, wenn die Bewegungsmöglichkeiten des Kindes nicht eingeschränkt werden. Dann lernen Kinder auch, richtig über den gesamten Fuß abzurollen, weshalb flexible Laufsohlen so wichtig sind. Sind Kinderschuhe zu steif und zu schwer, kann sich der Vorfuß versteifen, da die Möglichkeit fehlt, den Fuß abzurollen. Zu kleine und auch zu weite Schuhe, in denen der Kinderfuß nicht stabilisiert wird, führen unter anderem dazu, dass Kinderzehen gestaucht werden. Die Zehen beugen sich, um bei engen Schuhen den Fuß zu verkleinern, während sie bei zu weiten Schuhen stabilisierend wirken. Durch die Beugung senken sich die Köpfe der jeweiligen Mittelfußknochen, sodass das Quergewölbe des Fußes dauerhaft abflacht. Das ist der Beginn eines Spreizfußes. Weicht die große Zehe nach innen aus, weil sie ebenfalls gestaucht wird, kann sich ein Hallux Valgus ausbilden. Auch wenn diese Schäden im Kindesalter noch nicht sichtbar und auch nicht spürbar sind, führen sie im fortgeschrittenen Erwachsenenalter oftmals zu Schmerzen beim Laufen, zu Rückenschmerzen, Kniegelenkschmerzen und Hüftgelenkbeschwerden und schränken dauerhaft die Lebensqualität ein.

Damit sich die Füße Ihres Kindes gesund entwickeln

Kinderfüße brauchen ausreichend Platz, um sich gesund zu entwickeln. Sie müssen den ganzen Tag mithalten, wenn Ihr Kind herumtobt und spielt. Deshalb sind Sie als Eltern gefordert, auf die Fußgesundheit Ihres Kindes zu achten und Schuhe mit der richtigen Größe und Passform zu kaufen. Nehmen Sie sich Zeit, um die richtige Schuhgröße für Ihr Kind zu finden. Die Füße Ihres Kindes werden es Ihnen danken, und noch mehr Ihr Kind, wenn es später zu denen gehört, die gesunde Füße haben, die sie verlässlich und frei von Beschwerden durch das Leben tragen.

Grundsätzliches zum Kauf von Kinderschuhen

Die erste Frage, die Eltern in Bezug auf Kinderschuhe beschäftigt, ist die Frage, wann es Zeit für die ersten Schuhe ist. Es reicht vollkommen aus, wenn Sie die ersten Schuhe kaufen, sobald Ihr Kind zu laufen beginnt. Babys brauchen noch keine festen Schuhe. Stattdessen genügen auf die Jahreszeit abgestimmte Babysocken oder gestrickte beziehungsweise gehäkelte Babyschühchen. Lauf-Lern-Schuhe sollten ebenfalls nicht einengen, was für die Länge und die Weite gleichermaßen gilt. Sie sollten so beschaffen sein, dass sie vor kalten Füßchen und Verletzungen schützen. Für den ersten Schuh wird es Zeit, wenn Ihr Kind so sicher und gut auf den Beinchen ist, dass es beim Laufen nicht mehr auf seine Füßchen achtet. Diese Zeit liegt regelmäßig zwischen dem 12. und 18. Lebensmonat. Am besten geeignet sind knöchelhohe Schuhe, die im Gegensatz zu Halbschuhen mehr Halt bieten.

Es gibt noch einen zweiten wichtigen Zeitpunkt, den Sie beim Kauf von Kinderschuhen beachten sollten. Kaufen Sie Kinderschuhe am Nachmittag, da Kinderfüße – ebenso wie die von Erwachsenen – im Laufe des Tages ein wenig anschwellen. Investieren Sie nach Möglichkeit in einen Schuh aus Naturmaterialen anstelle von Synthetik, die mehr Platz zum Bewegen der Zehen bieten als synthetische Materialien. Damit Kinderfüße Abwechslung haben und trainiert werden, ist es sinnvoll, dass Ihr Kind mindestens zwei Paar Schuhe hat, die abwechselnd getragen werden. Achten Sie außerdem auf eine Sohle, die nicht zu steif, sondern elastisch ist, damit Ihr Kind den Fuß abrollen kann. Dabei sollte die Ferse eine stabile Lage im Schuh haben und nicht herumrutschen.

Das Alter eines Kindes als Richtschnur für die richtige Kinderschuhgröße

Kleine Füße wachsen sehr schnell. Als Richtschnur für die richtige Kinderschuhgröße können Sie sich zunächst am Alter Ihres Kindes orientieren. Nach dem Alter in einer Größentabelle zu schauen, reicht jedoch nicht aus. Grund ist, dass Kinderfüße sehr individuell und sehr rasant wachsen. Im Alter zwischen vier und sechs Jahren können Kinderfüße einen Millimeter pro Monat zulegen. Oftmals verläuft das Wachstum schubweise und dann, wenn der restliche Körper bezüglich des Wachstums eine Pause einlegt. Als Faustregel können Sie im Hinterkopf behalten, dass Kinderfüße zwischen dem zweiten und sechsten Lebensjahr zwei bis vier Größen pro Jahr wachsen, während es im Schulalter ein bis zwei Größen jährlich sind. Damit Sie mit dieser Entwicklung Schritt halten können, sollten Sie die Füße Ihres Kindes in bestimmten Zeitabständen messen, wobei ein achtwöchiger Rhythmus ideal ist. Werfen Sie regelmäßig auch einen Blick auf die Zehen Ihres Kindes. Auch wenn Kinder nicht klagen, können Sie schlecht sitzende Schuhe an roten Druckstellen erkennen, die nach längerem Tragen verhornen können.

Aufgrund dessen sind vorgefertigte Schuhgrößentabellen für Kinder lediglich als Orientierungshilfe gedacht, da sie nicht zum Entwicklungsstand der Füße Ihres Kindes passen müssen. Unterschiede gibt es auch zwischen den Füßen von Jungen und Mädchen. Während sich die Füße von Jungen meistens bis zum 15. Lebensjahr entwickeln, ist die Entwicklung der Füße bei Mädchen meistens mit dem 13. Lebensjahr abgeschlossen. Insoweit ist eine Orientierung anhand des Alters nicht ausreichend, sondern lediglich ein erster Anhaltspunkt.Stattdessen sollten Sie weitere Messmethoden verwenden, die Sich im nächsten Kapitel kennenlernen.

Kinderfüße richtig messen

Es sind mehrere Punkte, die beim Kinderfüße messen besonders wichtig sind:

  1. Da die Füße im Laufe des Tages ein bisschen anschwellen und dadurch etwas länger und breiter werden, sollten sie am Nachmittag gemessen werden.
  2. Dazu sollte Ihr Kind stehen anstatt zu sitzen, damit das volle Gewicht auf den Füßen lastet, was ebenfalls ihre Größe beeinflusst.
  3. Messen Sie die Fußlänge von der Ferse bis zum längsten Zeh, indem Sie zuerst den einen und dann den anderen Fuß auf einem Maßband platzieren. Auf diese Weise ermitteln Sie die Innenschuhlänge, die maßgeblich für die Schuhgröße ist.
  4. Neben der Innenschuhlänge sollten Sie außerdem die Breite des Schuhs, die Spannweite und den verfügbaren Zehenraum berücksichtigen.
  5. Messen Sie grundsätzlich beide Füße, da Längenunterschiede zwischen dem rechten und linken Fuß bis zu sechs Millimeter auftreten können, was jedoch vollkommen normal ist. Allerdings kann der Längenunterschied zwischen beiden Füßen eine ganze Schuhgröße ausmachen, die beim Kauf von Kinderschuhen entsprechend berücksichtigt werden muss. Orientieren Sie sich beim Kauf der Schuhe dann am längeren Fuß!
  6. Bedenken Sie, dass auch Socken und Strümpfe die Fußgesundheit beeinflussen. Favorisieren Sie Socken aus Naturmaterialien, die atmungsaktiv, nicht zu kurz und nicht zu eng sind.
  7. Damit sich der kindliche Fuß entwickeln kann, braucht er Luft. Deshalb sollte das Fußbett für Kinderschuhe aus Leder und Naturmaterialien gefertigt sein, damit die Fußsohle atmen kann und um Fußschweiß vorzubeugen.
  8. Wegen der reduzierten Atmungsaktivität der Füße sind Gummistiefel als Alltagsschuhe nicht geeignet. Sie sollten nur dann verwendet werden, wenn es draußen regnet. Achten Sie darauf, dass sie aus Naturkautschuk und nicht aus PVC gefertigt sind. PVC und aufgedruckte Motive können bedenkliche Schadstoffe enthalten.
  9. Überprüfen Sie die Messergebnisse alle zwei Monate, da Kinderfüße sehr schnell wachsen.

Das perfekte Schuhbett: So viel Platz brauchen Kinderfüße

Wie wichtig es ist, Kinderfüße richtig zu messen, zeigt eine Befragung in einem Online-Panel, bei der insgesamt 2109 Eltern nach Fußlänge und Schuhgröße ihrer Sprösslinge befragt wurden. Dazu wurden sie gebeten, die tatsächliche Innenläge des Schuhs mithilfe einer Schablone zu messen und die Werte einzugeben. Herausgekommen sind diese Ergebnisse:

  • Nur 35 Prozent der Kinder der befragten Eltern tragen die richtige Schuhgröße, davon jedoch nur 11 Prozent mit einer Wachstumsreserve von mindestens 12 Millimetern.
  • 65 Prozent der Kinder der befragten Eltern tragen zu kleine Schuhe. 47 Prozent waren eine Nummer und 18 Prozent sogar zwei Größen zu klein
  • Allein 52 Prozent der Eltern gaben an, noch nie die Länge der Füße ihres Kindes gemessen zu haben, sondern sich allein auf Sicht- und Fühlproben zu verlassen.

Kinderfüße brauchen Platz, um ausreichend Bewegungsfreiheit im Schuh zu haben. Deshalb werden mindestens 12 bis 17 Millimeter zur gemessenen Fußlänge hinzugerechnet, damit der Fuß beim Gehen, Laufen und Spielen ausreichend abgerollt werden kann. Um die richtige Schuhgröße zu ermitteln, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. In einem ersten Schritt messen Sie die tatsächliche Fußlänge von der Ferse bis zum längsten Zeh, und zwar für jeden Kinderfuß getrennt.
  2. Um die richtige Schuhgröße zu ermitteln, addieren Sie zu den jeweiligen Messwerten mindestens 12 Millimeter hinzu, was 1,2 Zentimeter entspricht.
  3. Im dritten und letzten Schritt multiplizieren Sie die errechneten Werte mit jeweils 1,5 und erhalten einen annähernden Wert für die Schuhgröße.

Hier ein Rechenbeispiel:

Sie messen von der Ferse bis zum längsten Zeh beim linken Fuß 13,1 Zentimeter und beim rechten Fuß 13,5 Zentimeter. Addieren Sie zu diesen Werten jeweils 1,2 Zentimeter hinzu. Das ergibt für den linken Fuß ein Ergebnis von 14,3 Zentimeter und für den rechten Fuß von 14,7 Zentimeter, die Sie jeweils mit 1,5 multiplizieren. Das ergibt in der Summe für den linken Fuß ein Ergebnis von 21,45 und für den rechten Fuß von 22,05. Orientieren Sie sich bezüglich der Schuhgröße am höheren Wert. Das wäre im vorliegenden Fall der rechte Fuß, sodass im Ergebnis die Schuhgröße 22 ermittelt wird.

Allerdings gibt es auch hier ein ABER! Bei Kinderschuhen gibt es europaweit keine verbindlichen Normierungen, sodass es keine einheitlichen Kinderschuhgrößen gibt, an denen sich die Hersteller orientieren können beziehungsweise müssen. So kann es zu erheblichen Abweichungen von ein bis zwei Schuhgrößen kommen. Das heißt, je nach Hersteller kann die Kinderschuhgröße 22 unterschiedlich lang, also größer oder kleiner ausfallen. Das bedeutet für Sie als Eltern, dass die so errechnete Schuhgröße lediglich eine Orientierungshilfe und kein verlässlicher Richtwert ist. Auch wenn ein Schuh noch so süß aussieht, sollten Sie sich nicht auf die angegebene Kinderschuhgröße verlassen, sondern stattdessen immer die Innenlänge des Schuhs messen.

Die verschiedenen Messmethoden im Überblick: Welche sind gut, welche nicht?

Um die Passform von Kinderschuhen zu testen und zu messen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Nur einige sind alltagstauglich, während andere keine verlässlichen Ergebnisse bringen.

Zu den Methoden, auf die Sie aufgrund eines nicht zuverlässigen Ergebnisses verzichten sollten, gehören diese:

  • Daumenprobe: Wenn Sie mit dem Daumen auf den vorderen Teil des Schuhs drücken, um zu prüfen, ob ausreichend Platz im Schuh vorhanden ist, wird Ihr Kind reflexartig die Zehen zusammenkrallen. Das bedeutet, dass Sie bei der Daumenprobe möglicherweise die abgewinkelten Zehen spüren, nicht jedoch die Fußspitzen.
  • Fuß an die Laufsohle halten: Ebenfalls keine gute Methode ist, wenn Sie den Kinderfuß an die Laufsohle halten, da sie bezüglich der Formgebung nicht mit dem Innenraum des Schuhs in Verbindung steht.
  • Ihr Kind fragen: Auch das ist keine gute Idee, insbesondere dann, wenn Ihr Kind noch klein ist. Aufgrund der hohen Flexibilität und Weichheit von Kinderfüßen können Kinder selbst nicht fühlen, ob der Schuh zu eng, zu weit, zu lang oder zu kurz ist, da das Gefühl für Schmerz aufgrund der noch nicht voll ausgebildeten Nerven am Fuß noch fehlt.
  • Größenvergleich mittels Schablone: Ihr Kind steht mit beiden Füßen auf einem Blatt Papier, während Sie die Konturen beider Füße nachzeichnen. Diese Schablonen werden dann mit der Sohle des Kinderschuhs abgeglichen. Diese Methode ist sehr ungenau und deshalb nicht empfehlenswert.
  • Fersenspiel: Bei dieser Methode soll das Kind mit dem Fuß ganz nach vorne rutschen. Ist im Bereich der Ferse noch ein Finger breit Platz, passt der Schuh. Es liegt auf der Hand, dass diese Methode wenig erfolgversprechend ist, zumal auch hier das Kind die Zehen unbewusst krallen kann.

Zu den Methoden, deren Anwendung empfehlenswert ist, gehören diese:

  • Fuß auf die herausnehmbare Einlegesohle stellen: Manche Schuhe haben eine herausnehmbare Einlegesohle, auf die Sie den Fuß Ihres Kindes stellen können. Sie sehen sofort, wie viel Spielraum der Fuß Ihres Kindes im Fersen- und Zehenbereich hat. Prüfen Sie auch, ob die Innensohle stabil im Schuh liegt oder rutscht.
  • Schablone anfertigen: Auch das Anfertigen einer Schablone kann sinnvoll sein. Dazu messen Sie zunächst die beiden Füße Ihres Kindes nach der oben beschriebenen Methode und geben jeweils 1,2 Zentimeter als Spielraum hinzu. Mithilfe dieser Angaben fertigen Sie eine Schablone aus stabilem Pappkarton an, die Sie in den Innenschuh schieben können. Der Innenschuh hat die richtige Größe, wenn die Schablone keinen Spielraum hat, um hin- und her zu rutschen und sich nicht wölbt.
  • Innenschuhmessgerät im Fachhandel: Gute Fachgeschäfte haben ein Innenschuhmessgerät, mit dem eine exakte Messung des Innenschuhs möglich ist, sodass sich diese Methode sehr gut eignet, um die Passform eines Kinderschuhs zu prüfen.
  • Innenschuhmessgerät für die Messung zuhause: Ein Innenschuhmessgerät für die Messung zuhause ist eine gute Alternative zur Messung im Schuhgeschäft, wobei die Kosten zwischen 10 und 15 Euro liegen. Damit können Sie nicht nur die Fußlänge Ihres Kindes, sondern auch die Innenlänge der Schuhe messen. Das ist eine gute Investition, da Sie alle Kinderschuhe entsprechend abmessen können und so Ihr Kind vor zu kleinen Schuhen bewahren.

Neben der Innenschuhlänge kommt es im Zusammenhang mit der Passform eines Kinderschuhs auch auf die Breite, die Spannhöhe und die Zehenraumbreite an. Allerdings gibt es keine zuverlässigen Messmethoden, um diese Maße zu prüfen. Stattdessen kommt es auf Ihre Beobachtungsgabe und Ihr Fingerspitzengefühl als Eltern an. Berücksichtigen Sie beim Kauf von Kinderschuhen, dass die Füßchen vorne gerundet sind, sodass im vorderen Bereich ausreichend Spielraum vorhanden sein muss, damit die Zehen nicht gequetscht werden. Das gilt umgekehrt genauso, denn zu breite Schuhe bieten dem Fuß keinen Halt und sind ebenso gesundheitsschädlich.

Kinderschuhe kaufen – die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst:

  • Messen Sie die Füße Ihres Kindes am Nachmittag, da auch Kinderfüße im Laufe des Tages leicht anschwellen.
  • Dabei sollte Ihr Kind stehen, damit, wie beim Laufen auch, das Gewicht auf den Füßen lastet.
  • Messen Sie immer beide Füße und bedenken Sie, dass unterschiedliche Fußlängen vollkommen normal sind.
  • Jeder Fuß wird jeweils von der Ferse bis zum längsten Zeh gemessen.
  • Orientieren Sie sich beim Kinderschuhe kaufen bezüglich der Schuhgröße am längeren Fuß.
  • Kinderfüße wachsen schnell, weshalb Sie die Füße Ihres Kindes alle zwei Monate nachmessen sollten.
  • Kinderschuhgrößen sind europaweit nicht genormt, sodass ihre Angabe keine verlässliche Größe für den Schuhkauf ist.
  • Immer auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie ein Innenschuhmessgerät verwenden. Das steht beim Schuhkauf im Fachhandel zur Verfügung. Ein Innenschuhmessgerät ist preisgünstig, sodass sich die Anschaffung auch für den Hausgebrauch lohnt.
  • Kinderschuhe sollten weder zu groß noch zu klein sein. Sie haben die richtige Größe, wenn die Füße Ihres Kindes jeweils 12 Millimeter Spielraum und Bewegungsfreiheit haben.
  • Vermeiden Sie zu steife Sohlen, da sie ein Abrollen des Kinderfußes verhindern.
  • Achten Sie beim Fußbett auf natürliche Materialien, die die Füße atmen lassen.

Weitere Größenangaben finden Sie hier: Kinderhosen: Ganz einfach die richtige Größe findenJeansgrößen Kinder ᐅ In 2 Schritten zur perfekten Größe | TabellenGrößentabellen Kindergrößen – Umrechnen, Messen und mehr.

Schuhgröße Kinder ᐅ Größentabelle, Messanleitung | Kinderschuhe
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